Die zunehmende Internationalisierung österreichischer Kapitalgesellschaften führt in der Beratungspraxis häufig zur Begründung ausländischer Betriebsstätten. Während Tochtergesellschaften aufgrund ihrer rechtlichen Selbstständigkeit bilanz- und steuerrechtlich klar abgegrenzt sind, ergeben sich bei ausländischen Betriebsstätten zahlreiche Abgrenzungs- und Bewertungsfragen in diesem Zusammenhang. Dies gilt insbesondere im Spannungsfeld zwischen unternehmensrechtlicher Rechnungslegung nach dem UGB und der steuerlichen Gewinnermittlung unter Berücksichtigung der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sowie der Verrechnungspreisrichtlinien 2021 (VPR 2021).

