Das Ende 2025 beschlossene Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) wurde im politischen Diskurs als "Günstiger-Strom-Gesetz" positioniert und mit dem Ziel der Inflationsdämpfung beworben. Der Beitrag untersucht, inwieweit das neue Gesetzespaket tatsächlich nomen est omen zu einer Entlastung der Endverbraucher bei den Strompreisen beitragen kann. Ausgehend von der Entwicklung der Strompreise im Jahr 2025 werden die preiswirksamen Regelungen des ElWG analysiert, insb der neu eingeführte Sozialtarif, Änderungen im Bereich der Netzgebühren sowie der Versorgungsinfrastrukturbeitrag für Einspeiser. Ergänzend werden flankierende bundesrechtliche Maßnahmen, darunter abgabenrechtliche Entlastungen und preisrechtliche Eingriffsbefugnisse, in die Betrachtung einbezogen.

