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Erbhof auch bei Übergabe an nicht erbberechtigte Seitenverwandte

RechtsprechungErbrechtBearbeiter: Gerold Maximilian OberhumerRdFU 2026/66 Heft 3 v. 8.9.2026

AnerbenG: §§ 3, 8 und 9

Wird ein Erbhof mit dem Zweck übergeben, dass die Landwirtschaft ungeteilt in der Hand des Übernehmers fortgeführt wird, ist für die Pflichtteilsbemessung der anerbenrechtliche Wohlbestehensgrundsatz maßgeblich, wenn der Übernehmer bei einer entsprechenden Rechtsnachfolge von Todes wegen in Bezug auf den Erbhof (hypothetisch) als Anerbe anzusehen wäre.

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