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Sport und Kartellrecht: Reformen der Fußballverbände auf dem Prüfstand

BuchbesprechungenJacob KornbeckÖZK 2025, 121 Heft 3 v. 4.8.2025

Die teilweise heftigen Auseinandersetzungen um die Gründung einer unter dem Namen „Europäische Superliga“ firmierenden, von der UEFA unabhängigen Profi-Fußballliga wurde bereits in einer früher besprochenen Dissertation thematisiert (Cukurov, Kartellrechtliche Zulässigkeit von Superligen im Fußball. Baden-Baden 2021: Nomos) (vgl Rezension Kornbeck, ÖZK 2022, 41–43). Obwohl der entsprechende Rechtsstreit vom EuGH (Urt v 21.12.2023, „European Superleague Company“, Rs C-333/21, ECLI:EU:C:2023:1011) und anschließend von einem spanischen Handelsgericht entschieden wurde (Handelsgericht Madrid Nr. 17, Urt v 24.5.2024, Az 150/202, ECLI:ES:JMM:2024:25) (Übers: SpuRt 2024, 306-312) – und obwohl das Superliga-Projekt nicht mehr als aussichtsreich gilt – tobt die damit ausgelöste Fachdiskussion weiter, was auch die Dissertation von van Loon belegt, welche leider vor der Urteilsverkündung des EuGH abgeschlossen wurde, dennoch aber interessante Einsichten bereithält. Wenn das Vermächtnis des Projekts als „Neues Testament“ des EU-Sportkartellrechts dasteht, so die beiden belgischen, für dieses Fachgebiet besonders ausgewiesenen Professoren Van den Bogaert/Van Rompuy (CMLR 2025, 577–622), so gilt es zunehmend dazu das gesamte wissenschaftliche Schrifttum zu absorbieren.

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