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Zwischen Kinderwunsch und Kindeswohl - (Nicht-)Abzugsfähigkeit von Aufwendungen einer künstlichen Befruchtung im Ausland?

Steuerrecht AktuellEric Coenen, LL.M. (WU)/Lukas Schuster, LL.M. (WU)ÖStZ 2026/136ÖStZ 2026, 167 Heft 7 v. 14.4.2026

Das BFG hatte in zwei Erkenntnissen über die Geltendmachung von Behandlungskosten für eine im Ausland vorgenommene medizinisch unterstützte Fortpflanzung einer alleinstehenden Frau als außergewöhnliche Belastungen iSd § 34 EStG zu entscheiden. Das BFG begründete die Nichtabzugsfähigkeit der angefallenen Aufwendungen mit einem Verweis auf das Verbot für medizinisch unterstützte Fortpflanzungen von alleinstehenden Frauen im Inland gem § 2 FMedG. Der vorliegende Beitrag untersucht die Beurteilung des BFG aus einfachgesetzlichen, verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Gesichtspunkten.**Die Autoren danken Frau Univ.-Prof.in Dr.in Karoline Spies für wertvolle Anregungen und Diskussionen.

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