Der Beitrag untersucht die steuerliche Behandlung einer Hinterbliebenenrente in Ö, die von der Gemeinsamen Pensionskasse der UN an den Witwer eines ehemaligen Mitarbeiters des IWF gezahlt werde. Er analysiert kritisch österr Vorabentscheidungen (EAS 3456) im Lichte des Wortlauts, der Struktur und des Geltungsbereichs des Sitzabkommens der UN, des Übereinkommens über die Vorrechte und Immunitäten der Sonderorganisationen und des IWF-Abkommens, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf liegt, ob Art 26 des Sitzabkommens der UN eine autonome Steuerbefreiung darstelle. Die Analyse deckt Unstimmigkeiten in der österr Auslegung auf und untersucht die Auswirkungen auf die Besteuerung von Renten aus internationalen Organisationen.

