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Kritische Analyse des deutschen Bilanzrechts bezüglich der Abbildung des Spielervermögens von Bundesligavereinen (Teil 1) (Freidank, RWZ 2023/23, S. 115)

Artikelrundschau April 2023 - Teil 2Gesellschafts- und Unternehmensrecht, nationale und internationale Rechnungslegung (Bilanzierung)MMag. Maria Gold-Tajalli/Eva Pichler-Rohrhofer, MAÖStZ 2023/363ÖStZ 2023, 347 Heft 13 v. 30.6.2023

Der Profifußball stehe in jüngster Zeit insb aufgrund wachsender Konzentrationen, des zunehmenden Einflusses externer Investoren, Börsengängen, des Wandels der Clubs zu kapitalmarktorientierten Unternehmen, vergleichsweise hoher Transfer-, Gehalts- und Provisionszahlungen, finanzieller Verwerfungen sowie Schieflagen und Bilanzskandalen im Fokus der Öffentlichkeit. Im Rahmen der Beurteilung der wirtschaftlichen und sportlichen Leistungsfähigkeit von Profivereinen durch ihre Stakeholder besitze die Abbildung des Spielervermögens als mit Abstand bedeutsamster Vermögenswert in den Jahresabschlüssen zentrale Bedeutung. Vor diesem Hintergrund unterziehe der Beitrag die Bilanzierung des Spielervermögens für die Vereine der deutschen Bundesliga einerseits aus handels-, steuerrechtlicher und internationaler Sicht einer kritischen Analyse, geht auf Sonderprobleme sowie offene Fragen ein und verdeutlicht andererseits Schwächen dieser Regelungen, die einer marktwertorientierten Rechnungslegung und einer Besteuerung nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip entgegenstehen. Zudem werden Beseitigungsmöglichkeiten für die dargestellten Defizite aufgezeigt.

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