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Bargain purchase nach IFRS 3 - ein günstiger Erwerb oder eine fehlerhafte Bewertung? (Rohatschek, RWZ 2022/27, S. 159)

Artikelrundschau Mai 2022 - Teil 2Gesellschafts- und Unternehmensrecht, nationale und internationale RechnungslegungMMag. Maria Gold-Tajalli/Mag. Franz ProkschÖStZ 2022/411ÖStZ 2022, 418 Heft 14 v. 15.7.2022

Im Gegensatz zu den Vorschriften des UGB, wonach die Behandlung eines sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden passiven Unterschiedsbetrages von den unterschiedlichen Ursachen abhänge, sehe IFRS 3 eine sofortige Ertragserfassung vor, der eine detaillierte und zu wiederholende Kaufpreisallokation vorangehe. Bereits im Rahmen der Konzeption des IFRS 3 als auch bei dessen Überarbeitung wurde in den Comment Letters auf die Problematik möglicher fehlerhafter Bewertungen hingewiesen. In der Praxis werde immer wieder versucht, die Entstehung eines Gewinnes aus einem Unternehmenserwerb mit den Bewertungsvorschriften des IFRS 13 zu erklären. Im Beitrag wird auf die Konzeption und die dieser zugrunde liegenden Annahmen des IASB näher eingegangen und es werden die möglichen Entstehungsursachen kritisch betrachtet. Darüber hinaus wird anhand der wenigen empirischen Erhebungen zu diesem Thema analysiert, ob die Annahmen des IASB auch in der Anwendung der Normen Deckung finden.

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