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Der digitale Euro – den Euro fit fürs 21. Jahrhundert machen

GastbeitragMag. Josef MeichenitschÖBA 2026, 106 Heft 2 v. 15.2.2026

https://doi.org/10.47782/oeba202602010601

1. Einleitung

Der Euro ist eine europäische Erfolgsgeschichte: 1999 zunächst als Buchgeld, dann 2002 als Bargeld eingeführt, zielte er auf die stärkere Integration des europäischen Binnenmarktes ab. Heute ist die gemeinsame Währung für 355 Millionen Bürgerinnen und Bürger des Euroraums in 20 bzw. seit Anfang 2026 in 212)2)Seit 1.1.2026 umfasst das Euro-Währungsgebiet mit Bulgarien 21 EU-Mitgliedstaaten. Ländern tagtäglich ein konkret greifbares Symbol der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU).3)3)Laut Flash-Eurobarometer 570 meinen 79% der Befragten, der Euro sei gut für die EU, nur 13% befinden das nicht. So half der Euro dabei, Handelsbarrieren im Euroraum abzubauen, Kosten zu reduzieren sowie die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität zu fördern – vor allem in kleinen offenen Volkswirtschaften wie Österreich. Zudem hat er es geschafft, in verhältnismäßig kurzer Zeit zur zweitwichtigsten globalen Reservewährung nach dem dominierenden US-Dollar zu werden, mit weiterem Wachstumspotenzial. Was es allerdings auch 25 Jahre nach der Euro-Einführung nicht gibt, ist eine gemeinsame europaweite digitale Zahlungslösung.

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