https://doi.org/10.47782/oeba202509063701
Krisen aller Art scheinen ein ständiger Begleiter der Bevölkerung, der Wirtschaft insbesondere der Finanzwirtschaft und der staatlichen Einheiten geworden zu sein. Kein Wunder, dass Resilienz in der Psychologie, der Betriebswirtschaftslehre und der Volks- und Staatswirtschaft vermehrt an Bedeutung gewonnen hat – Resilienz als Widerstandsfähigkeit oder Krisenfestigkeit. Dies gilt für Menschen, nicht an Schicksalsschlägen zu zerbrechen, und für Unternehmen sich geänderten Rahmenbedingungen zeitgerecht anzupassen und in einer Krise nicht in massive Schwierigkeiten zu geraten und es gilt ebenso für staatliche Einheiten, Krisen zu bewältigen und mit ihnen einhergehende Probleme zu minimieren. Und dies gilt ganz besonders für die finanzielle Resilienz, die die sicherstellen soll, dass a) das Bankensystem und die mit ihm zusammenhängenden Zahlungssysteme immer funktionieren und b) auch Personen und Unternehmen liquide sind, um die notwendigen Zahlungen leisten zu können.

