Zusammenfassung: Der Autor bespricht eine Entscheidung des UFS Graz, in der dieser zur Frage Stellung nahm, ob die schenkungsweise Übertragung eines Baugrunds von einem landwirtschaftlichen Betrieb die Festlegung eines besonderen Einheitswert für die Bemessung der Schenkungssteuer erfordere. Der UFS sprach sich schließlich gegen eine Artvorschreibung und für eine Nachfeststellung und somit für eine Zugrundelegung des dreifachen Werts des aliquoten Einheitswerts aus. Ruppe veranschaulicht durch Verweisung auf das Protokoll der "Bundessteuertagung des BMF Gebühren, Verkehrssteuern , Bewertung 2004", dass die rechtliche Beurteilung anders ausgefallen wäre, wenn die Parzellierung vor dem 1.1.2003 und somit bei Anwendbarkeit des § 52 Abs 2 BewG durchgeführt worden wäre.