Dieser Beitrag geht von der Beobachtung aus, dass „Zero Waste“ zwar seit langem das Ziel der Politik und der Umweltbewegung ist, die Abfallmengen aber trotzdem weiter steigen. Es wird analysiert, woran das liegt und wer für den Müll verantwortlich ist. Das Ergebnis lautet, dass Unternehmen und Konsument*innen von einer müllintensiven Produktionsweise gleichermaßen profitieren, weshalb die Umsetzung einer Produzentenverantwortung vor großen Hindernissen steht. Auch Recycling kann die Müllprobleme nur teilweise lösen. Gleichwohl gibt es Spielräume für politische Maßnahmen und rechtliche Regulierung, Müll zu reduzieren und unseren Umgang mit Abfällen zu verbessern.

