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vor.schau

vor.satzMaximilian Blaßnig , Susanne Gstöttner , Paul Hahnenkamp , Hanna Palmanshofer , Antonia Reissjuridikum 2024, 445 Heft 4 v. 30.12.2024

Liebe Leser:innen,

wir freuen uns, Ihnen die letzte Ausgabe des juridikum für das Jahr 2024 zu präsentieren. Hier ist die vor.schau auf Heft 4/24.

Das von Lisa Chi, Christian Demmelbauer und Felix Mayer herausgegebene thema lädt ein, einen Blick zurück auf die Tagung Transformationsrecht zu werfen, die am 22. Mai 2024 an der TU Wien stattfand. Die Tagung stand im Zeichen der ökologischen Transformation und bot einen Raum für Austausch zwischen Wissenschaft und Rechtspraxis. Der Begriff Transformationsrecht spricht die formgebende Funktion des Rechts und dessen Konservierung bestehender Machtverhältnisse, aber auch sein Potenzial als treibende Kraft im gesellschaftlichen Wandel an. So kann „transformatives Recht“ als neue Episteme verstanden werden, die Nachhaltigkeit ins Zentrum rückt. Im Zusammenhang mit der Klimakrise spielt auch das Privatrecht eine entscheidende Rolle dabei, ökologische Prinzipien in die Rechtspraxis einzubringen. Der oft geforderten Mobilitätswende stehen wiederum die etablierten, PKW-zentrierten Regelungen des Verkehrsrechts entgegen. Aus arbeitsrechtlicher Perspektive lässt sich Handlungsbedarf in Hinblick auf den Arbeitnehmer:innenschutz in den nun häufiger auftretenden Extremwetterereignissen identifizieren, aber auch Potenzial für eine stärkere Einbindung von Arbeitnehmer:innen bei betrieblichen Entscheidungen über klimaschonende Produkte und Produktionsweisen. Der ausführliche Tagungsbericht bietet einen Überblick über weitere Aspekte und Diskussionen zum Transformationsrecht. Abgerundet wird das thema von einem Essay zur Klimakrise aus Sicht einer Aktivistin der Letzten Generation.

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