Alfred J. Noll hat das Journal für Rechtspolitik in die Welt gesetzt: Er hatte die Idee und das wissenschaftliche Konzept, 1993 eine (rechts)wissenschaftliche Fachzeitschrift zu gründen, die sich, wie es im Geleitwort zur ersten Ausgabe steht, „die wissenschaftliche Bestimmung und Analyse des Zusammenhanges von Recht und Politik auf die Spur“ zu kommen zur Aufgabe macht. Recht und Politik, so die programmatischen Sätze, die er dem JRP zum Geleit gibt, „stehen in einer vielschichtig und nicht leicht zu deutenden Beziehung. So wie sich für die Gesetzgebung der Einfluss von Moral und Interesse nachweisen lässt, so lässt sich für die Vollziehung zeigen, dass die Regel anwendende Interpretationsleistung mit rechtsfortbildenden Konstruktionsleistungen unauflöslich verwoben ist.“

