Unternehmensübergänge werden im Beratungsalltag oft mit der Frage eröffnet, „welche Struktur“ am besten passt. Aus Sicht eines Family Offices stellen sich die wesentlichen Fragen jedoch regelmäßig davor: Nachfolge scheitert selten an fehlenden Instrumenten, sondern daran, dass zentrale Zielkonflikte nicht entschieden und daher auch nicht stabil „verrechtlicht“ werden. Die Folge sind Dokumente, die für sich betrachtet stimmig sind, im Zusammenspiel jedoch blockieren, weil sie unterschiedliche Annahmen über Rollen, Liquidität, Entscheidungslogik und Konfliktfähigkeit enthalten.

