Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor die Herausforderung, neue Technologien betriebswirtschaftlich nutzbar zu machen. Ziel ist es, Effizienzpotenziale zu realisieren und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten zu erschließen, wobei der Nettoeffekt aus Investitionen und Produktivitätsgewinnen positiv sein muss. Das Rechnungswesen ist dabei bislang nur eingeschränkt in der Lage, die ökonomischen Effekte digitaler Technologien jenseits von Automatisierung adäquat abzubilden und für Steuerungszwecke nutzbar zu machen. Der Beitrag zeigt, wie die Digitalisierung das Rechnungswesen selbst als Informations- und Prozesssystem verändert (Rechnungswesen als Gegenstand der Digitalisierung), andererseits aber auch, wie die Digitalisierung neue Anforderungen an das Rechnungswesen stellt, da die ökonomischen Effekte digitaler Technologien mess- und steuerbar gemacht werden müssen (Digitalisierung als Gegenstand des Rechnungswesens). Damit verändern sich nicht nur die Interaktion zwischen Mensch und Maschine, sondern auch das Rollenbild von Accountants und Controllern.

