Der Beitrag analysiert IFRS 18 aus Sicht von Abschlussadressaten. IFRS 18 ersetzt IAS 1 und standardisiert die Gewinn- und Verlustrechnung durch Kategorien und verpflichtende Zwischensummen. Zugleich etabliert der Standard ein formales Offenlegungskonzept für Management-Defined Performance Measures mit Überleitungsrechnungen einschließlich Steuer- und NCI-Effekten. Im Beitrag werden bilanzanalytische Pros und Contras analysiert: Brüche in Zeitreihen, Abgrenzungsfragen bei abweichender Hauptgeschäftstätigkeit, Zuordnungsprobleme (Fremdwährungseffekte, Cash-Pooling) sowie der Nutzen verschärfter Disaggregation. Der Beitrag leitet zudem erste Implikationen für Bewertungsfragen ab.

