Jedes Jahr wird durch kapitalmarktorientierte Unternehmen erheblicher Aufwand in die Erstellung von Geschäftsberichten gesteckt, nur um wenig später als gedruckte Version in einem Schrank zu landen oder als PDF-Version in einem Ordner-Archiv in Vergessenheit zu geraten. Dabei gilt der Geschäftsbericht als Reference Book der Finanzkommunikation, da er mehr als nur die jährlichen Rechenwerke abbildet. Vielmehr setzt er die bereitgestellten Zahlen in den Kontext des Unternehmens und nimmt damit sowohl bei Investoren als auch bei Analysten eine besondere Stellung ein. Dennoch wird nur wenig in die Weiterentwicklung der Formate des Geschäftsberichts investiert, obwohl durch die Digitalisierung des Geschäftsberichts ausreichend Möglichkeiten bestehen, den Geschäftsbericht neu aufzustellen.

