Im Vergleich zu manch komplexeren LGD-Modellierungsverfahren bietet die Chain-Ladder-Methode als verteilungsfreies Verfahren den Vorteil, auch mit problematischer Datenqualität und -quantität valide und v.a. robuste Ergebnisse zu liefern, dabei aber trotzdem die vom Standard (IFRS) bzw. vom Regulator (CRR) geforderten Anforderungen abdecken zu können. Das im Versicherungsbereich seit Jahrzehnten etablierte Verfahren der Chain-Ladder-Methode lässt sich durchaus auch für eine Schätzung des Loss Given Default (LGD) nutzen.

