Die vorliegende Fallstudie untersucht die jüngsten Vorschläge des IASB hinsichtlich der Erfassung von Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte. Hierbei geht der Beitrag auf die im ED/2013/3 vorgeschlagenen Stufen der Wertminderung und die daraus folgenden Konsequenzen für die Kalkulation des Wertminderungsaufwands und die Darstellung der Zinserträge ein. Insgesamt gesehen, räumt das vorgeschlagene Modell dem Bilanzierenden erhebliche Ermessensspielräume sowohl bezüglich der Ermittlungsmethodik als auch der Schätzung der bewertungsrelevanten Parameter ein. Daher ist zu befürchten, dass im Falle einer Umsetzung der Vorschläge insbesondere die zwischenbetriebliche Vergleichbarkeit beeinträchtigt sein dürfte.

