Die Konzernabschlüsse von IFRS-Anwendern werden immer umfangreicher, was hauptsächlich auf die zunehmenden Vorschriften der IFRS-Standards zu den Anhangangaben zurückzuführen ist. Bei einzelnen Gesellschaften sind die Konzernabschlüsse schon so umfangreich, dass deren Versand an die Aktionäre zur logistischen Knacknuss wird. Gleichzeitig werden aber auch die kritischen Stimmen lauter, die den Nutzen dieser detaillierten Anhangangaben in Frage stellen. Wesentliche Informationen scheinen in der Datenflut verloren zu gehen. Dieser Eindruck wird bestätigt durch zahlreiche Fragen von Investoren und Journalisten nach Sachverhalten, die im Anhang zur Konzernrechnung schon ausführlich beschrieben sind.

