Zusammenfassung: Als Fortsetzung des in IRZ 2/2010, S. 67 ff. erschienenen Artikels dieser Beitragsserie versuchen Dietrich und Ranker in ihrem Beitrag nun offene Fragen betreffend die Bewertung und Offenlegung nach IAS 40 (revised 2008) zu klären. Sie erörtern dabei ua, wann der Fair-Value für ein im Bau befindliches Investment Property verlässlich ermittelbar ist, ob ein Grundstück zum Fair-Value bilanziert werden darf, für den Fall, dass es nicht möglich ist, einen verlässlichen Fair-Value für das Gebäude im Bau zu ermitteln und, inwieweit es zulässig ist, das zur Bewertung von im Bau befindlichen Investment-Properties gewählte Fair-Value-Modell nicht fortzusetzen und zu einer Bewertung mit Anschaffungskosten (Herstellungskosten) überzugehen. Die Verfasser führen außerdem an, welche Bewertungsverfahren von im Bau befindlichen Investment Properties sich zur Ermittlung eines zuverlässigen Fair-Values eignen, inwieweit ein Impairment-Test durchzuführen ist und welche Angaben im Anhang notwendig sind. Praktische Beispiele und Hinweise ergänzen die Ausführungen der Verfasser.

