vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Datensouveränität in der familienrechtspsychologischen Diagnostik

Interdisziplinärer AustauschSteuerrechtMarkus Ertl, Salvatore GiacomuzziiFamZ 2026, 158 - 159 Heft 2 v. 30.4.2026

Die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) verspricht in der familienrechtspsychologischen Diagnostik erhebliche Effizienzgewinne, kollidiert jedoch bei gängigen Cloud-Diensten fundamental mit der DSGVO und der berufsrechtlichen Schweigepflicht. Dieser Beitrag postuliert, dass der Einsatz von KI im sensiblen Kindschaftsrecht nur dann regelkonform möglich ist, wenn die Datenverarbeitung die Sphäre des Sachverständigen technisch nicht verlässt. Diskutiert wird das Konzept lokaler Sprachmodelle als notwendiger Standard für die Forensik, um Datensouveränität zu wahren, methodische Fehlerquellen (zB „Halluzinationen“) zu minimieren und die volle gerichtliche Nachvollziehbarkeit zu garantieren.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Lexis+ ist die Evolution von Lexis 360®
Jetzt Lexis+ kostenfrei testen!