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ToolboxSteuerrechtFrank RomeikeGRC-aktuell 2020, 31 - 38 Heft 1 v. 15.3.2020

Die Markow-Analyse (benannt nach dem russischen Mathematiker Andrei Andrejewitsch Markow, *1856; † 1922) wird im Kontext des Risikomanagements angewendet, um zufällige Zustandsänderungen eines Systems zu modellieren („Random Walk“), falls man davon ausgehen darf, dass die Zustandsänderungen nur über einen begrenzten Zeitraum hinweg Einfluss aufeinander haben oder sogar gedächtnislos sind (das heißt die zukünftige Entwicklung des Prozesses ist nur von dem zuletzt beobachteten Zustand abhängig und von der sonstigen Vorgeschichte unabhängig). So können beispielsweise Ausfallwahrscheinlichkeiten oder Verfügbarkeitswahrscheinlichkeiten analytisch ermittelt werden. Mit Hilfe der so ermittelten Wahrscheinlichkeiten kann in der Folge ein System stochastisch auf Schwachstellen, also Teile mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit, untersucht werden.

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