vorheriges Dokument
nächstes Dokument

Business Judgement Rule

ManagementSteuerrechtWerner GleißnerGRC-aktuell 2019, 148 - 153 Heft 4 v. 15.12.2019

Es ist eine Verletzung der gesetzlichen Sorgfaltspflichten von Vorständen und Geschäftsführern, wenn diese bei „unternehmerischen Entscheidungen“ nicht die dafür erforderlichen Informationen berücksichtigen. Infolge der unsicheren Auswirkung von Entscheidungen sind bei den geforderten „angemessenen Informationen“ insbesondere Informationen über die mit einer Entscheidung verbundenen Chancen und Gefahren (Risiken) bereitzustellen. Dies erfordert eine Neuausrichtung vieler Risikomanagementsysteme hin zu einem „entscheidungsorientierten Risikomanagement“. Diese Weiterentwicklung des Risikomanagements ist von hoher Relevanz für Vorstände und Geschäftsführer. Defizite in den Entscheidungsvorlagen können gravierende persönliche Haftungsrisiken zur Folge haben.

Sie möchten den gesamten Inhalt lesen?

Melden Sie sich bei Lexis 360® an.
Anmelden

Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie Lexis 360® zwei Wochen kostenlos!
Jetzt testen!