Zusammenfassung: Die Autoren stellen in ihrem Beitrag die rechtliche Problematik dar, dass bis Ende 2011 in Ungarn Fremdwährungskredite von Privatpersonen zu einem fiktiven Wechselkurs getilgt werden konnten. Diese Regelung, die die ungarische Regierung einst geschaffen hat, um soziale Spannungen wegen der Problematik rund um Fremdwährungskredite zu Lasten der Finanzinstitute zu lösen, hat insbesondere Auswirkungen auf Tochterbanken österreichischer Banken. Die Autoren gehen auf die Hintergründe ein, prüfen den Anwendungsbereich, aber auch die Rechtmäßigkeit der ungarischen Regelung.

