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Wahnschaffe, Regulierung der Arbeitnehmerüberlassung im Lichte des Unions- und Verfassungsrechts

BuchbesprechungenMichael JehleDRdA 2025, 501 Heft 6 v. 15.12.2025

Duncker & Humblot Verlag, Berlin 2023

635 Seiten, kartoniert, € 139,90

Die beteiligten Akteur:innen der AN-Überlassung – im österreichischen Normenbestand und der hiesigen Rechtswissenschaft als Arbeitskräfteüberlassung bekannt – verfolgen unterschiedliche, interessengeleitete Ziele, auf Basis derer sie sich entscheiden, an diesem atypischen Beschäftigungsverhältnis dreipersonaler Art zu partizipieren. Diese jeweiligen Interessen haben nicht nur in einfachem Gesetzesrecht der einzelnen EU-Mitgliedstaaten Eingang gefunden: Auch der Unionsgesetzgeber nimmt die Chancen und Risiken der AN-Überlassung ins Visier seiner Rechtsetzung (vgl dazu Schrattbauer in Schrattbauer [Hrsg], AÜG [2020] Einführung Rz 10 ff und die ErwGr 9, 11 f, 14 und 23 der Leiharbeits-RL 2008/104/EG ). Darüber hinaus werden die einfachgesetzlichen Regelungen – in Deutschland im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (dAÜG) niedergelegt – auch durch verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen limitiert.

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