Duncker & Humblot Verlag, Berlin 2023
635 Seiten, kartoniert, € 139,90
Die beteiligten Akteur:innen der AN-Überlassung – im österreichischen Normenbestand und der hiesigen Rechtswissenschaft als Arbeitskräfteüberlassung bekannt – verfolgen unterschiedliche, interessengeleitete Ziele, auf Basis derer sie sich entscheiden, an diesem atypischen Beschäftigungsverhältnis dreipersonaler Art zu partizipieren. Diese jeweiligen Interessen haben nicht nur in einfachem Gesetzesrecht der einzelnen EU-Mitgliedstaaten Eingang gefunden: Auch der Unionsgesetzgeber nimmt die Chancen und Risiken der AN-Überlassung ins Visier seiner Rechtsetzung (vgl dazu Schrattbauer in Schrattbauer [Hrsg], AÜG [2020] Einführung Rz 10 ff und die ErwGr 9, 11 f, 14 und 23 der Leiharbeits-RL 2008/104/EG ). Darüber hinaus werden die einfachgesetzlichen Regelungen – in Deutschland im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (dAÜG) niedergelegt – auch durch verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen limitiert.

