Duncker & Humblot Verlag, Berlin 2021
82 Seiten, € 49,90
Die politische, wissenschaftliche und ökonomische Diskussion rund um das sogenannte bedingungslose Grundeinkommen (BGE) verlief bisher weitgehend normativ, ideologisch aufgeladen, teilweise auch messianisch. Die Fragestellung hat sich als veritables Kampfthema etabliert und tritt assoziiert mit allerlei kühnen Gesellschaftsentwürfen auf, so etwa Postwachstumsökonomie, Gemeinwohlökonomie, Verlangsamung, Zeitreichtum und romantischen Ausstiegs-Visionen. Umso gefragter sind Untersuchungen, die auf der Grundlage elaborierter wissenschaftlicher Methodik und präziser Fragestellungen Licht in die Vor- und Nachteile, in die Aus- und Nebenwirkungen, auch hinsichtlich der vielfältigen Ausgestaltungsvarianten des BGE, bringen.