Wien. Warum gerade er zur Personalreserve für den Grenzeinsatz eingeteilt werde, wollte der Mann wissen. Weil er „am wenigsten abgehe“, bekam er als Antwort. Beschwerden über das Verhalten seiner Kollegen wiegelte der Vorgesetzte sowieso ab. „Was du Menschenrechtler schon wieder hast, das sind brave Leistungsträger im Bezirk“, erklärte der Boss. Dabei war der Mitarbeiter sehr wohl unfair behandelt worden, wie die Gerichte konstatieren sollten. Muss also der Staat für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen?

