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Wien. "Alle staatlichen Aufträge, die jetzt die Strabag kriegt, kriegt sie dann." Die Beteuerung von Ex-Vizekanzler H.-C. Strache an die vermeintliche russische Oligarchin im Wahlkampfsommer 2017 wurde seit Freitag oft zitiert. "Weil den Haselsteiner will ich nicht mehr", sagt Strache in dem Video. Genannter Strabag-Chef meldete sich umgehend: Alle Aufträge, die sein Baukonzern im vergangenen Jahr nicht bekam, würden nachgeprüft. Die Stellungnahmen der staatsnahen Auftraggeber ÖBB und Asfinag ließen auch nicht auf sich warten: Es habe keine Einflussnahme gegeben.

