Vorstand abberufen: Bank verliert Prozess
Die deutsche Commerzbank hat den Streit um die vorzeitige Abberufung von Personalvorstand Ulrich Sieber auch in zweiter Instanz verloren. Der Beschluss des Aufsichtsrates sei unwirksam, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt. Die Commerzbank hatte Ende 2013 ihren Vorstand von neun auf sieben Mitglieder verkleinert und argumentiert, der eingeleitete Sparkurs könne nicht spurlos am Topmanagement vorbeigehen. Dem Gericht reichte das als Begründung nicht aus. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

