Kunst und Steuer. Der Kultursommer beginnt und bietet Künstlern von nah und fern nicht nur die Gelegenheit, auf der Bühne zu stehen, sondern auch, Geld zu verdienen. Das sollte auch korrekt versteuert werden.
Wien. Mit einer Steuernachzahlung von rund drei Millionen Euro muss das Burgtheater in den nächsten Monaten rechnen. Diese satte Steuerschuld soll auf formale Versäumnisse der kaufmännischen Geschäftsführung in den letzten Jahren zurückzuführen sein. Verabsäumt wurde nämlich, die Honorare von Künstlern korrekt zu versteuern, und zwar vor allem von jenen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, wie etwa in folgender fiktiver Konstellation:

