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Kredit unnütz: Frau muss nicht zahlen

RechtspanoramaDie Presse - Recht 2014/1Die Presse - Recht 2014, 16 Heft 1 v. 30.12.2013

Bank hatte Bürgin zur Mitschuldnerin gemacht.

Wien. Eine Bank ist mit ihrer Klage gegen eine Frau gescheitert. Die Frau hatte in dem Verfahren betont, dass die Bank Formenmissbrauch begangen habe.

Sie war mit ihrem Mann, von dem sie inzwischen geschieden ist, zum Kreditinstitut gefahren. Erst auf der Fahrt sagte der Mann, dass er die Unterschrift der Frau für einen Kredit von 75.000 Euro benötige. Das Einkommen des Mannes war der Bank als Sicherheit nicht ausreichend. Durch das Einbeziehen der Frau wurde das Haushaltseinkommen (mithilfe der Kinderbeihilfe) geschönt. Wofür der Kredit gebraucht werde, traute sich die Frau nicht zu fragen. Der Mann galt als gewalttätig. Auch in der Bank erhielt die Frau keine Informationen über ihre Haftung oder darüber, was mit dem Betrag geschehen solle. Die Frau unterschrieb als Kreditnehmerin. Das Geld ließ der Mann im Endeffekt in die Türkei überweisen.

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