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Keine Einigung in Sicht bei Wirtschaftsprüferreform

Economist: WirtschaftsrechtDie Presse - Recht 2013/372Die Presse - Recht 2013, 15 Heft 39 v. 26.9.2013

Kritik. Barniers Vorschlag steht unter Dauerbeschuss.

Wien. Die Finanzkrise 2008 hat die Schwächen des europäischen Systems der Abschlussprüfungen zutage gebracht. Das ist jedenfalls die Ansicht des EU-Kommissars für den Binnenmarkt, Michel Barnier.

Mit einer weitreichenden Reform der Wirtschaftsprüferbranche will er "mehr Dynamik und Offenheit" in den Markt bringen. Dass dieser von den vier großen Gesellschaften Deloitte, Ernst & Young, KPMG und PwC ("Big Four") dominiert wird, stört Barnier besonders. Kernpunkte seiner Vorschläge zielen auf eine Regulierung und Einschränkung ihrer Tätigkeit ab.

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