EU: Strengere Strafen bei Marktmanipulationen
Das Europaparlament fordert strengere Strafen für Marktmanipulationen, zum Beispiel durch Insiderhandel an der Börse. Über Unternehmen sollen Geldbußen bis zu 15 Prozent ihres Jahresumsatzes oder maximal 15 Mio. Euro verhängt werden können, über Privatpersonen bis zu fünf Mio. Euro und ein lebenslanges Berufsverbot in Investmentfirmen. Auch Beschränkungen für den Handel mit eigenen Aktien und verschärfte Meldepflichten sind geplant. Zunächst müssen sich aber Parlament und Rat über die geplante Richtlinie einigen.

