Interview. Professorin Kalss und Anwalt Probst sehen Regelungsbedarf im Unternehmensrecht.
Die Presse: Wie passen das System Familie und die globalisierte Wirtschaft zusammen?
Stephan Probst: Es wird immer die kleine vergesellschaftete Einheit der Familie sein, die der Nukleus auch für große Unternehmen, für Versorgung und für Vorsorge sein wird. Das ist ja im Endeffekt das, was uns alle treibt: dass wir versorgt sind und dass wir auch eine Vorsorge für die Nachkommenden haben. Das Familienunternehmen hat auch Probleme, keine Frage; aber es hat sehr viel Flexibilität im Vergleich zu börsenotierten oder weltweit agierenden Konzernen.

