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Das aktuelle nicht ganz juristische Buch

RechtspanoramaDie Presse - Recht 2011/377Die Presse - Recht 2011, 19 Heft 49 v. 5.12.2011

Woher Barristers, Solicitors kommen

Rund um Weihnachten kommen mitunter selbst die Nerds unter den Juristen in die Nähe von nicht ganz juristischen Büchern. Ein Objekt solcher Annäherung kann heuer "Themse, Tod und Tower" sein. Die vielseitige Buchautorin Barbara Sternthal legt damit einen London-Führer für Juristen vor, in dem sie beginnend mit der Geschichte der Stadt sehr kenntnisreich (umso mehr fällt ein kleiner Fehler wie "Magna Carta liberatum" auf) nicht nur das englische Rechtsleben und seine Vertreter, wie die in Solicitors und Barristers geteilte Anwaltschaft, beschreibt. Sternthal tut sich schwer, ihr auch kulturgeschichtliches Wissen in dem Bändchen unterzubringen. Das unverhohlene Bestreben, die Textmenge zu maximieren, hat leider dazu geführt, dass die Schrift in Infoboxen und erst recht in Bildtexten gar klein und fein ausgefallen ist. Trotzdem: Das Buch macht Lust auf London, gewiss nicht nur bei Juristen.

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