Die Politik lässt den Fachleuten zunächst noch den Vortritt.
WIEN (kom). "Die Diskussion über eine allfällige Reform des Schadenersatzrechts soll unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Position fortgeführt werden." Mit diesem – sprachlich leicht missglückten – Satz hat die Große Koalition im Regierungsprogramm dem – unter Experten unbestrittenen – Reformbedarf im Schadenersatzrecht des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs (ABGB) Rechnung getragen. Doch der Weg zu einer größeren Reform scheint weit zu sein: Noch divergieren die Ansätze der Fachleute stark.

