Expertenrunde im Rittersaal der Kontrollbank (von rechts): Anwalt Eduard Saxinger, Peter Bartos (BDO), Christian Nowotny (WU), Martin Weber (Justizministerium), Karl Bruckner (BDO), Moderator Benedikt Kommenda ("Presse"). [Michaela Bruckberger]
WIEN (red.). In Österreich müssen Unternehmen wichtige Daten im Amtsblatt publizieren – kostenpflichtig, versteht sich. Das könnte sich aber bald ändern. Ein Verbot der Vorschrift zur kostenpflichtigen Print-Veröffentlichung wird in der EU diskutiert, die "Quersubventionierung" der Wiener Zeitung könnte damit ein Ende finden, sagte Martin Weber, Referent im Justizministerium. So könnte künftig nur mehr die Online-Publizierung Pflicht sein. Österreichs Regierung habe zu dieser Frage aber noch keine einheitliche Linie.

