WIEN. Die Ängste im Publikum zu zerstreuen, gelang Jürgen Peterka, Leiter der Funknetzplanung bei der Mobilkom Austria, nicht. Seine Versicherungen, dass auch Handybetreiber lediglich Geräte, also Handys orten können, hielt einzelne Besucher nicht ab, ihre Mobiltelefone noch während der Diskussion ganz abzuschalten. Vor der Hintergrund immer wachsender technischer Möglichkeiten der Überwachung jedes Einzelnen und den Bekundungen jener, die dazu im Stande sind, dass die technischen Möglichkeiten weit überschätzt werden, fand man sich vorige Woche auf Einladung der "Presse" und der Wiener Rechtswissenschaftlichen Fakultät zu einer Debatte zum Thema "Unterwegs zum Überwachungsstaat?" am Juridicum ein.

