Sabine Heidenbauer [Freshfields Bruckhaus Deringer]
WIEN (red.). Wie kommt man hinter die wahren Eigentümer von Meinl European Land? Wie regeln andere Länder verdeckte Sacheinlagen? Welche Form sollte ein europäisches Arbeitsmigrations-Modell nach dem Vorbild der "Green Card" annehmen? Mit Fragen dieser Art beschäftigten sich vorige Woche die Finalisten der österreichischen Vorausscheidung zum "European Business Law Prize", den die Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer in Kooperation mit der "Presse" vergibt. In harter Konkurrenz überzeugte Sabine Heidenbauer (27) die Jury, die sich aus Prof. Claus Staringer (Freshfields, WU Wien), Prof. Susanne Kalss (WU Wien) und Oliver Grimm ("Die Presse") zusammensetzte. Die Juristin und Betriebswirtin Heidenbauer hat ihr Profil am King’s College (University of London) geschärft und wird am 10. März in Amsterdam am Finale des Wettbewerbs teilnehmen. Den Vorsitz der Jury wird übrigens Frits Bolkestein führen – der als einstiger EU-Kommissar Spiritus Rector der heiß umfochtenen Dienstleistungsrichtlinie war.

