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"Betrüblich für die Glaubwürdigkeit der UNO"

RechtspanoramaBenedikt KommendaDie Presse - Recht 2007/21Die Presse - Recht 2007, 7 Heft 5 v. 29.1.2007

WIEN. "Das Völkerrecht ist so gut und effektiv oder so schwach, wie die Staaten wollen." Wenn Hanspeter Neuhold, Professor für Völkerrecht und internationale Beziehungen an der Universität Wien, Bilanz über die Entwicklung seines Fachgebiets in den vergangenen Jahrzehnten zieht, so fällt das Urteil ambivalent aus: Auf der einen Seite ortet er eine geradezu dramatische Zunahme der Bereiche, die durch Völkerrecht geregelt werden, auch mit bemerkenswerten qualitativen Fortschritten etwa auf dem Gebiet des Menschenrechtsschutzes; andererseits musste man mitansehen, wie der UN-Sicherheitsrat "viel politisches Kapital verspielt hat – leichtfertig und unnötig".

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