WIEN. "Wir wollen nicht die Karrieristen und Opportunisten, sondern Staatsanwälte, die mit Lust und Laune streiten – auch mit dem Justizministerium." Wolfgang Swoboda, Präsident der Vereinigung österreichischer Staatsanwälte, sorgt sich um die Zukunft seines Berufsstandes. Anlass ist der Entwurf von Finanzstaatssekretär Alfred Finz für ein Bundesmitarbeitergesetz, der vorige Woche durch die "Presse" bekannt wurde und den die Regierung nach einem Proteststurm der Beamten vorerst zurückgestellt hat.

