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Rechnungshof kritisiert schlechte Planung bei ÖBB

WirtschaftRegina BrucknerDer Standard 2026/2730942Der Standard 2026, 16 Heft 9 v. 28.2.2026

In Deutschland gilt Österreich als Vorzeigeland, wenn es um den Bahnverkehr geht. Hört man in Österreich pendelnden Bahnfahrenden zu, liegt einiges im Argen. Kurzfristige Ausfälle, Verspätungen, überfüllte Züge gehören zu den Erfahrungen dazu. Dass die Klagen zumindest in der jüngeren Vergangenheit nicht unberechtigt waren, bestätigt der aktuelle Rechnungshofbericht. Die Kontrollore haben die Angebotsplanung der ÖBB im Personenverkehr geprüft und viel Sand im Getriebe ausgemacht. Die Kritik kurz zusammengefasst: Es gab von allem mehr, auch von unerwünschten Nebenwirkungen. Mehr Angebot, mehr Fahrgäste, mehr, aber in Summe doch zu wenig Züge – und vor allem gab es auch mehr Mängel. Die Deutsche Bahn (DB), die oft als Sündenbock herhalten muss, war keineswegs die Hauptursache.

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