Der Skandal um verunreinigte Babynahrung weitet sich aus. Sechs EU-Staaten sowie Großbritannien meldeten rund 120 Fälle von Säuglingen mit Erkrankungssymptomen nach dem Konsum von Säuglingsmilch, die mit dem Toxin Cereulid verunreinigt war oder zurückgerufen wurde. Auch Österreich meldete vier Verdachtsfälle. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) schätzt das Risiko inzwischen als niedrig ein, dass sich noch kontaminierte Produkte im Handel befinden. Weitere Erkrankungen sind aber möglich, solange noch betroffene Produktchargen in Haushalten im Umlauf sind.

