Die FPÖ und das gewerkschaftsnahe Momentum-Institut sind nicht sehr oft einer Meinung, aber am Dienstag war es so weit. Beide sprachen von einem „Marketingschmäh“ beziehungsweise einem „Marketinggag“ der Bundesregierung und des Verbunds anlässlich einer geplanten Tarifsenkung beim Stromkonzern. Im Jänner hatte Verbundchef Michael Strugl überraschend die Einführung eines „Österreich-Tarifs“ angekündigt. Ab März sollte der Strompreis für die rund 440.000 Kundinnen und Kunden des Verbunds auf unter zehn Cent je Kilowattstunde sinken. Von Kanzler Christian Stocker (ÖVP) abwärts wurde das als Schritt hin zu günstigeren Energiepreisen im Land gefeiert.

