Weder der Staat noch die Ölmultis sollen am Krieg im Iran verdienen. Das war die simple Idee hinter der Spritpreisbremse in Österreich, die Ende März im Nationalrat zunächst gesetzlich auf den Weg gebracht wurde und seit 1. April per Verordnung umgesetzt war. Der Staat gab die höheren Steuereinnahmen durch die gestiegenen Rohölpreise in Form einer Senkung der Mineralölsteuer weiter, die Unternehmen mussten eine Margenbegrenzung umsetzen: Ihre Extra-Gewinne durch die Krise sollten derart begrenzt werden. Ende April wurde die Spritpreisbremse noch einmal für den Mai verlängert – jetzt ist aber Schluss. In der bisherigen Form wird sie nicht weitergeführt.

