Auch im Mai hat sich die Ausgangslage wenig verändert: Der Konflikt im Nahen Osten hält die Ölpreise und damit die Inflation weltweit auf erhöhten Niveaus. Davon ist natürlich auch Österreich betroffen, die Teuerung betrug laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria 3,7 Prozent. Im Vormonat April waren die Verbraucherpreise verglichen mit dem Vorjahr noch um 3,4 Prozent geklettert. „Dieser Anstieg der Inflationsrate im Vergleich zu April ist überwiegend auf den verstärkten Preisauftrieb bei Dienstleistungen zurückzuführen, die nach wie vor der größte Inflationstreiber sind“, sagt Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk. Von Treibstoffen und Heizöl sei im Mai ein etwas geringerer Inflationsdruck ausgegangen.

