Ein winziger Einstich – und es ist um die Kirsche geschehen. Kaum drei Millimeter groß, ist die Essigfliege der Schrecken der Obstbauern. Rote Augen, gefiederte Flügel, sägeartiger Bohrer: Ist sie im Anflug, flattern die Nerven. Das Weibchen legt Eier bevorzugt in reife Früchte kurz vor der Ernte, an denen sich ihre Larven laben. Eine madige Kirsche, und die ganze Lieferung komme retour, seufzt Franz Riegler. Da kenne der Handel wenig Toleranz.

