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Nicht alle Händler hassen die Paketsteuer

WirtschaftAndrás SzigetvariDer Standard 2026/2765978Der Standard 2026, 13 Heft 21 v. 21.5.2026

Die Aufregung ist groß. Die österreichische Regierung ist gerade dabei, eine neue Abgabe zu erfinden, um die geplante Senkung der Umsatzsteuer auf Lebensmittel zu finanzieren. Ein guter Teil der E-Commerce-Aktivitäten soll künftig mit einer Paketsteuer belegt werden. Pro Sendung sind ab Ende September zwei Euro zu entrichten. Das Projekt stößt deshalb auf Widerstand, weil im Gegensatz zu den ersten Ankündigungen der Regierungsspitze nicht nur ausländische Unternehmen betroffen sein werden. Das war rechtlich nicht umsetzbar. Die Abgabe soll nun für Verkäufe über große Onlineplattformen gelten, die mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz erzielen. Betroffen wären Anbieter wie Amazon, Temu, Shein oder Ebay – aber auch einzelne heimische Unternehmen wie Otto Austria.

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